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Anwendung Oberfräse

Arbeits-Technik

Die Oberfräse ist in erster Linie ein Elektrowerkzeug für die Bearbeitung von Holz. Mit hochwertigen hartmetallbestückten Fräsern lassen sich darüber hinaus aber auch Kunststoffe wie Acrylglas, sogar Aluminium bearbeiten.

Während beim Fräsen in Holz durchweg die höchste Drehzahl das beste Arbeitsergebnis garantiert, wählt man für Scharnierlochbohrungen und wärmeempfindlcihe Kunststoffe Drehzahlen zwischen 5000 und 10 000 pro/min. Für diese Werkstoffe braucht man also eine Oberfräse mit elektronischer Drehzahlregulierung. Den Reibung (hohe Drehzahl) erzeugt Hitze und diese beeinflusst dann die Oberfläche des Materials.

Die Motorteile der Oberfräse OFE 738 sowie der Fräs- und Schleifmotor FME 737 können auch für Schleifarbeiten verwendet werden. Eine Reihe verschieden geformter Schleifstifte mit Schleifkörpern aus Edelkorund und Normalkorund stehen zur Verfügung. Mit direkt in der Spannzange befestigtem Werkzeug wird die Oberfräse zum Geradschleifer. Montiert man die Maschine in den Aufspannblock kann man die Biegewelle einsetzen. Neben den Schleifstiften stehen dann noch verschiedene Schaltfräser zur Verfügung, mit denen Holz, Kunststoff sowie Leichtmetall, Messing und dergleichen bearbeitet werden können.

Schubrichtung beachten

Die Pfeile zeigen Ihnen die korrekte Schubrichtung. Die von Hand geführte Oberfräse führt man von links nach rechts an der Werkstückkante entlang.

Das Prinzip des Gegenlauf- und Gleichlauf-/fräsen.

Beim im Fräs-Bohr-Ständer montierten Motorteil der Oberfräse wird das Werkstück von links nach rechts am Anschlag der Fräseinrichtung entlanggeführt.

 

Macht man die Oberfräse durch Besfestigung unter dem Sägetisch zur Tischfräse, muss das Werkstück von rechts nach links vorgeschoben werden.